2. Juni 2013

Die Sache mit dem Standard... Maße und Konfektionen

Huhu :)

Hier kommt die Fortsetzung und gleichzeitig der Abschluss meiner „Zahlen-zum-Thema-Abnehmen“-Miniserie :) Diesmal geht es um Körpermaße und Konfektionsgrößen. Hier und hier findet ihr die anderen beiden Einträge zum Thema.

Kommen wir also gleich zu den Körpermaßen:


Die Zahlenkombi, die vermutlich am berühmtesten ist, sind die Modelmaße 90-60-90, also 90 cm Brustumfang, 60 cm an der Taille und 90 cm Hüfte/Hintern. Und das Ganze dann bei einer Körpergröße ab 175 cm... Ich krieg echt die Krise, wenn Heidi Klum einem ihrer GNTM-Mädels bei nicht mal 100cm Hüftumfang erzählt, sie müsse abnehmen! Ich hab leider den Namen des Mädchens vergessen, aber bei mir hieß sie ab dem Moment sowieso nur noch „die Fette“ ;) (harter Ironie-Alarm)

Es ist allerdings tatsächlich so, dass der Bauchumfang – genauer gesagt das Bauchfett – einen negativen Einfluss auf die Gesundheit hat und krankheitsfördernd sein kann. Bei einer Frau wird es bereits ab 80 cm Bauchumfang bedenklich. Je nach Körpergröße ist man da leider ziemlich schnell, vor allem, wenn die genetische Veranlagung dafür sorgt, dass der Körper dort zuerst ansetzt... Gemeinheit!

Um das greifbarer zu machen, wurden – ähnlich wie beim BMI – Formeln und daraus zu errechnende Richtwert-Tabellen entwickelt: Waist-to-hip ratio und Waist-to-height ratio.


Das Ergebnis wird unterteilt in normalgewichtig (weniger als 0,8 bei Frauen), übergewichtig (0,8-0,84 bei Frauen) und adipös (mehr als 0,85).


Ist man unter 40 (vermutlich wie die meisten von uns ;) ), sollte man nicht über einen Wert von 0,5 kommen.

Und was ist mit Konfektionsgrößen?


Tja... Ich halte sie – egal ob in Erscheinung „S“, „M“, „L“ etc. oder „34“, „36“, „38“ usw. – für eine sinnvolle Erfindung, denn es geht bei ihnen nur darum, Körpergrößen in Kategorien zu fassen, damit man sich beim Klamottenkauf besser orientieren kann. Ungünstig finde ich dann aber, wenn diese Zahlen zur Gewichts-Orientierung werden, obwohl sie doch sehr unterschiedlich ausfallen können. Ich z.B. hätte bei einem Einkauf in Frankreich oder Italien komplett verloren... Noch ungünstiger finde ich übrigens, wenn Abercrombie&Fitch gewisse Größen erst gar nicht anbieten will, weil beschlossen wurde, dass „fette“ Menschen nicht cool genug seien, ihre Klamotten zu tragen. Dass das Diskriminierung der feinsten Sorte ist, müsste ich ja eigentlich nicht weiter betonen... oder?! ;) (Ironie-Smiley... nur für alle Fälle^^) Ich für meinen Teil werde diesen Laden boykottieren, macht wer mit?

Sooo... Das waren nun also vorerst meine Gedanken zum Thema „Zahlen und Abnehmen“. Abschließend möchte ich noch darauf eingehen, was ich davon im Allgemeinen so sinnvoll finde und was nicht. Ganz kurz gesagt: Bloß keine Scheuklappen aufsetzen und immer hinterfragen, was einem da als Orientierungsmaß vorgesetzt wird. Gewicht, BMI, WHR, Maße und und und... sind sinnvoll, solange man sich nicht an ihnen festklammert. Sie geben einen groben Richtwert, der aber nicht immer 100%ig greifen kann. Wirklich wichtig ist in meinen Augen Gesundheit und körperliches Wohlbefinden! Fakt ist, dass Übergewicht nicht das gesündeste für den Körper ist. Aber das muss noch lange nicht heißen, dass jede/r Übergewichtige mit Sicherheit krank wird und jede/r Normalgewichtige mit Sicherheit gesund bleibt. Außerdem sehe ich bei diesen „Zahlen“ eher das Problem, dass sie genau von denjenigen überbewertet werden, die überhaupt kein Problem damit haben sollten.

Und jetzt bin ich echt wahnsinnig gespannt auf eure Meinungen :)

Eure Donna

Kommentare:

  1. Hallo Donna, habe dich für den "Best Blog Award" nominiert :)
    http://beautyworld-nadine.blogspot.de/p/awards.html

    Viele Grüße,

    Nadine

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  2. interessant.. ich kannte noch nicht das verhältnis von bauchumfang und körpergröße... bin unter 0,5 yay....

    aber ichhab schon lang aufgehört mir darüber gedanken zu machen - was mir momentan wichtig ist, ist dass mein bauch flacher wird und muskeln sich aufbauen - da ist mir das gewicht zu schnuppe :D muskeln wiegen ja auch mehr als fett

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    1. Ich glaub, was das Gewicht von Muskelmasse angeht, kann man sich auch gut verschätzen... find ich gut, dass du dich darüber hinwegsetzt! :)

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