14. Juli 2013

Die Sache mit den Belehrungen...

Hallo allerseits!

Heute geht es mal wieder um das Thema gesunde Ernährung und Abnehmen. Da das ein Bereich ist, mit dem viele – wenn nicht so gut wie alle – Menschen zu tun haben, gibt es auch eine Menge Meinungen darüber, wie man dieses oder jenes am besten tun sollte. Ich denke da an die unzähligen verschiedenen „Lager“ wie die Low-Carb- und Low-Fat-Fraktionen, KalorienzählerInnen, WeightWatchers, Paleo-AnhängerInnen, Almased-AnbeterInnen und und und... Die Anzahl steigt ins Unermessliche. Einige derjenigen, die sich in einer dieser „Lehren“ wiedergefunden haben, sind von der jeweiligen Idee so begeistert, dass sie gleich alle damit beehren wollen. Das kann ich schon verstehen, trotzdem halte ich das Risiko, dabei einseitiger Betrachtung zum Opfer zu fallen, für ziemlich groß. Damit sind wir schon beim Knackpunkt meines heutigen Beitrags: Ich prangere hier ausdrücklich niemanden an, der in einer dieser Ernährungs- und Abnehmformen seine/ihre Erfüllung gefunden hat. Vielmehr ist es so, dass ich diese Vielfalt befürworte! Ich hab selbst ja schließlich auch so meine Vorstellungen, die sich daraus ableiten. ABER: Jeder Mensch tickt unterschiedlich. In meinen Augen kann man (ohne ausgebildete/r Ernährungsberater/in zu sein und wer von den Ratschläge-Gebern des Alltags ist das schon ;) ) nicht ohne weiteres auf den ersten Blick erkennen, was für den einzelnen Menschen gut wäre.

Zuletzt sah ich eine Bekannte nach ca. 3 Monaten wieder; sie hatte 15(!) kg verloren und erzählte, sie hätte noch 10 kg vor sich. Auf die Frage, wie sie das geschafft hat, sagte sie Kohlenhydrate weglassen und Disziplin. Ich find's großartig, dass sie das geschafft hat und freue mich wahnsinnig für sie! Aber ich muss LowCarb (und Disziplin *hust*) nicht erst probieren, um zu wissen, dass das für mich nichts ist. Ich persönlich halte Kohlenhydrate auch nicht für das Böse, wie manch andere mir das schon auf überraschend beharrliche Weise weismachen wollte. Aber ich würde trotzdem nicht auf die Idee kommen, jemandem, der/die darin seine/ihre Erfüllung gefunden hat, belehren zu wollen.

Auch was z.B. die Paleo-Diät angeht, beglückwünsche ich alle, die damit gut zufrieden sind! Aber auch da kann ich nichts mit „so haben die Höhlenmenschen schon gegessen“ anfangen. Unsere Lebensumstände haben sich seit dieser Zeit so grundlegend verändert, dass man schon eine andere Ernährungsform rechtfertigen könnte, denke ich ;) Wenn's ihnen aber Spaß macht – Warum nicht?!

Was ich damit konkret sagen will? Finde deinen Weg, aber vergiss nicht, über den Tellerrand zu schauen, um zu bemerken, dass es in den meisten Fällen auch anders kann... aber nicht muss. Die Hauptsache ist, sich (und anderen) nicht zu schaden – den Rest entscheidest nur du!

Gibt es eine Ernährungs- bzw. Abnehmform, die ihr besonders gut findet? Worauf schwört ihr?

Eure Donna

Kommentare:

  1. Gesund essen. Auf Kohlehydrate und Kalorien achten und fertig :D

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  2. Mh, eigentlich kann ich nur sagen :Sport. Ist das A und O :)

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  3. Also ich hab mittlerweile 30 Kilo runter und muss meiner Vorposterin wiedersprechen: Sport ist wichtig aber man sagt: 70% des Abnehmens geschieht in der Küche, 30 % durch Sport. Man verbrennt mal so 300-400 Kal, das ist gerade mal ein kleines Abendbrot^^
    Was man dort an Kalorien verbrennt wird einfach überbewertet. ich mache trotzdem regelmäßig Sport und rate das auch allen, die abnehmen wollen. Aber mach auf jeden Fall Krafttraining, davon kriegt man keine Bodybuildermuckis aber eine schöne Körperform und kurbelt den Stoffwechsel an :)
    Ansonsten: Kalorienzählen finde ich wichtig, ich habe als ich gar keine Ahnung hatte mit GLYX (ähnlich wie heute das beliebtere SiS) angefangen und fand das nach Ampelfarben essen einfach, um erstmal ein Verständnis zu bekommen, danach Kalorien zählen^^

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    1. 30 kg sind ne wahnsinns Leistung! Hut ab!

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  4. ABER: Jeder Mensch tickt unterschiedlich.

    Dieser Aussage würde ich klar widersprechen. Oder würdest du im Tierreich Unterschiede zwischen einzelnen Lebewesen einer Art machen? Alle Wölfe essen Fleisch. Alle Giraffen essen Blätter. Bei uns Menschen ist es theoretisch nicht anders. Das Problem ist nur, dass der Mensch zu viel Zeug isst, was nicht für ihn gedacht und schlecht ist. Kein Tier kocht seine Nahrung bevor er sie verspeist und konsumiert Milch länger als notwendig. Und siehe da: Tiere sind nicht fettleibig, haben kein Karies, Rheuma oder irgendeine andere Zivilisationskrankheit.

    Wichtig ist, das man den Unterschied zwischen Lebensmittel und Nahrungsmittel kennt.

    Wenn jemand Zeit und Lust hat kann er gerne Mal die Arbeiten von Dr. Max Otto Bruker lesen. Sehr interessant.

    ...kurzer Themenwechsel: Ich habe deinen Blog gerade erst gefunden und finde ihn wirklich schön. Weiter so!

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    1. Ich find's toll, dass du diesen kritischen Beitrag geschrieben hast! Gerne mehr davon :) Und vielen Dank für dein Lob :)

      Ich lerne immer gern dazu und werd mal einen Blick auf die Arbeiten von Dr. Bruker werfen. Danke für den Tipp!

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